Haus kaufen in Nürnberg, Fürth – Tipps für die Suche und Besichtigung
Immobilie kaufen – worauf Sie bei Lage, Kosten und Besichtigung achten sollten

Sie möchten in Nürnberg oder Fürth eine Immobilie kaufen? Erfahren Sie, wie Sie passende Angebote vergleichen, Kaufnebenkosten einplanen und sich auf die Besichtigung vorbereiten.
Sie möchten ein Haus in Nürnberg kaufen und haben zwei Angebote in der engeren Wahl.
Das eine liegt näher am Arbeitsplatz, das andere hat den größeren Garten.
Der Kaufpreis ist ähnlich – doch bei einem Haus wurde die Heizung bereits erneuert, beim anderen stehen die Arbeiten noch bevor.
Wie finden Sie heraus, welches Angebot besser zu Ihnen passt?
Für einen ersten Vergleich helfen drei Fragen:
- Wie gut passt die Lage zu Ihrem Alltag?
- Was kostet Sie das Haus bis zum Einzug?
- Und welche Fragen möchten Sie bei der Besichtigung klären?
Wo möchten Sie wohnen – in Nürnberg oder im Umland?
Beginnen Sie bei der Haussuche mit den Wegen, die Sie jede Woche zurücklegen.
Wenn Sie zwischen Nürnberg, Fürth und dem Umland pendeln, testen Sie die Strecke von einer möglichen Wohnlage zum Arbeitsplatz einmal zur üblichen Uhrzeit.
Für Familien kann der sichere Schulweg mehr zählen als ein zusätzliches Zimmer.
Wer langfristig im Haus bleiben möchte, achtet vielleicht schon heute darauf, ob sich im Erdgeschoss ein Schlafzimmer einrichten lässt.
Schreiben Sie vor der ersten Besichtigung drei Dinge auf, die Ihr neues Zuhause unbedingt bieten soll. Das hilft besonders dann, wenn Ihnen ein Haus auf Anhieb gefällt und die ursprünglichen Kriterien leicht in den Hintergrund rücken.
Welche Kosten kommen beim Hauskauf zum Kaufpreis hinzu?
Wenn Sie eine Immobilie kaufen, gehören neben dem Kaufpreis auch die Kaufnebenkosten ins Budget. Dazu zählen die Grunderwerbsteuer, die Gebühren für Notar und Grundbuch sowie gegebenenfalls eine Käuferprovision.
In Bayern beträgt die Grunderwerbsteuer 3,5 Prozent.
Bei einem steuerpflichtigen Kaufpreis von 400.000 Euro sind das 14.000 Euro. Die weiteren Kaufnebenkosten kommen hinzu.
Vergleichen Sie deshalb für jedes Angebot drei Beträge nebeneinander:
- Kaufpreis
- Nebenkosten
- geplante Arbeiten bis zum Einzug.
So sehen Sie etwa, ob das günstigere Haus auch dann noch in Ihr Budget passt, wenn Sie vor dem Umzug die Fenster erneuern möchten.
Was sollten Sie bei der Hausbesichtigung fragen?
Nehmen Sie den Grundriss zum Termin mit. Gehen Sie die Räume so ab, wie Sie sie später nutzen würden. Wo steht der Esstisch? Ist im Schlafzimmer bei offenem Fenster Straßenverkehr zu hören? Wie gelangen Fahrräder oder Kinderwagen von der Straße ins Haus?
Für das Gespräch mit der Maklerin oder dem Eigentümer lohnen sich vor allem diese Fragen:
- Was wurde modernisiert? Fragen Sie bei Dach, Fenstern und Heizung nach dem Jahr der Arbeiten und den verfügbaren Rechnungen.
- Welche laufenden Kosten sind bisher angefallen? Lassen Sie sich den Energieausweis und, soweit verfügbar, Angaben zu den bisherigen Heiz- und Betriebskosten zeigen.
- Welche Reparaturen stehen an? Bei größeren Arbeiten lohnt sich vor der Kaufentscheidung eine fachliche Einschätzung der Kosten.
- Was ist im Kaufpreis enthalten? Klären Sie beispielsweise, ob die Einbauküche im Haus bleibt und wann die Übergabe möglich ist.
Sie überlegen, eine Eigentumswohnung zu kaufen? Dann zählt auch der Zustand des gesamten Gebäudes. Fragen Sie nach Hausgeld, Erhaltungsrücklage und den letzten Beschlüssen der Eigentümergemeinschaft.
Gerade bei einer geplanten Dach- oder Heizungssanierung ist wichtig, ob die Finanzierung bereits geklärt ist und welche Kosten auf Sie zukommen können.
Ihr nächster Schritt zum eigenen Zuhause
Haben Sie bei PrimaDom Immobilien ein Haus oder eine Wohnung entdeckt, die Sie besichtigen möchten? Senden Sie uns eine Mail zum Immobilienangebot und die Frage, die für Ihre Entscheidung besonders wichtig ist. So können wir die passenden Unterlagen für Ihren Termin vorbereiten.
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